Liftkurse

Liftkurse

 

Mit dem Projekt „Liftkurs an der Adolf-Reichwein-Schule“ möchten wir ein Angebot schaffen, mit dem die Lerndefizite verringert und die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf Lernerfolge erhöht werden. Durch die Förderung der Sprachfähigkeit wird die gesamte Persönlichkeitskompetenz der Kinder und Jugendlichen gestärkt und damit auch ein Grundstein für einen späteren beruflichen Erfolg gelegt.

Das Angebot richtet sich - entsprechend der Zusammensetzung an unserer Schule - an Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund  bzw. an Schülerinnen und Schüler aus gravierend benachteiligten Familien unserer Gesellschaft.

Die Förderung besteht aus individueller Unterstützung und Kleingruppenarbeit. Die Schule stellt eine Lehrperson als Ansprechpartner zur Verfügung. Es ist ein Angebot für individuelle Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung sowie für das Training bestimmter Inhalte vor Klassenarbeiten bzw. Prüfungen.

Die Lehrer der Schulen beurteilen, ob eine Schülerin / ein Schüler Einzelförderung benötigt oder an einer Gruppenarbeit teilnehmen kann.

Die „Lernhelfer“ werden in der Schule, für die Dauer von ca. einer Doppelstunde, an 2-3 Tagen in der Woche Hausaufgabenbetreuung/Prüfungsvorbereitungen durchführen. Eine zusätzliche individuelle Förderung erfolgt wöchentlich in den Räumen der Adolf-Reichwein-Schule.

Lehrer und „Lernhelfer“ stehen im engen Kontakt und tauschen ihre Erfahrungen aus. Die Erfahrungen werden in die jeweilige Förderung der Kinder und Jugendlichen eingeflochten. Auch durch Lese- und Vorleseangebote werden die Sprachkenntnisse verbessert. Dazu werden altersentsprechende Materialien, Methoden und Medien angewandt. Es findet eine Heranführung an den Umgang mit Computern statt, entsprechend entwickelte Software für ein Sprachtraining wird mit einbezogen.

Die „Lernhelfer“ arbeiten mit dem Auftrag, das vorliegende Konzept umzusetzen und an die Erfahrung aus der Praxis anzupassen. Fachlicher Austausch und regelmäßige Treffen mit der Schulleitung und Lehrern ist integraler Bestandteil des Projekts.

Cool_bleiben

"Cool bleiben - Respekt zeigen"

 

Das Projekt „Cool bleiben, Respekt zeigen!“ wird in insgesamt vier Klassen der Mittel- und Oberstufe an der Adolf-Reichwein-Schule regelmäßig einmal in der Woche angeboten. So wird das soziale Lernen ein wichtiger Bestandteil des Schulalltages und des Erlebens.

Mit Biografie- und Zukunftsarbeit, Theaterpädagogik und kooperativer Gruppenarbeit (Spiel, Musik, bildnerisches Gestalten) erweitern die Jugendlichen ihren Handlungsspielraum. Sie lernen neue  Blickwinkel kennen und entwickeln konstruktive Alternativen in der Gestaltung ihres Alltags.

Die geschlechtsspezifische Gruppenteilung (weibliche Trainerinnen für Mädchen, männliche Trainer für Jungen einer Klasse), ermöglicht den Jugendlichen Themen zu betrachten, die ihnen peinlich sind, die zu Unsicherheiten sowie zu Abwertungen führen können und die gerne hinter Prahlereien versteckt werden.

In der Mädchenarbeit wird u. a. gezeigt, wie der Körper und das Körpererleben eine besondere Grundlage bilden, um die Mädchen in ihrer Weiblichkeit zu stärken. Die Kontaktaufnahme zum eigenen Körper wird durch bildnerisches Darstellen und Bewegung, z. B. Yoga, Spiele und Sinnerfahrungen sowie pantomimisches Darstellen, unterstützt. Über das konzentrierte Hinführen zur Übung und dem bewusst eingeleiteten Nachspüren können sie Körperveränderungen wahrnehmen und artikulieren. Durch diese Wahrnehmungen werden die Mädchen mutiger, Übungen mit ihrem Körper durchzuführen, wo sie zuvor Hemmungen und Scham erlebt haben. Daraus ergibt sich, dass die Mädchen sich bewusster erleben, spüren, wahrnehmen und Grenzen erkennen sowie setzen können.

Bei der Jungenarbeit werden u. a. verschiedene Instrumente eingesetzt (Trommel, Klavier), so dass das Ausdrucksbedürfnis und das Bedürfnis gehört zu werden in Einklang gebracht werden. Es werden Themen des sozialen Zusammenlebens und der Identitätsfindung in einem geschützten Raum besprochen, erprobt und erfahren. Konflikte werden frühzeitig erkannt und gewaltfrei bearbeitet. Erlebnisse von Gewalt können reflektiert, die Konflikte dahinter betrachtet und friedliche Lösungsmöglichkeiten erprobt werden. So wird der respektvolle Umgang miteinander erfahren und in die individuelle Lebenswelt integrierbar.

Durch die eingesetzten Methoden erweitern die Jugendlichen ihr Ausdrucksvermögen, entwickeln Sensibilität für eigene Bedürfnisse und die von anderen, sie lernen zusammen zu arbeiten, Hilfe anzunehmen und anzubieten.

Dieser Erfahrungsspielraum wird durch gemeinsame Termine von Mädchen- und Jungengruppen erweitert, um sowohl Klassengemeinschaft als auch bewusstes Verhalten gegenüber dem anderen Geschlecht zu stärken (geschlechtergerechte Koedukation).

Die Jugendlichen lernen, sich selbst besser wahrzunehmen, einzuschätzen und anzunehmen, damit sie sich positiv in ihr Umfeld einbringen können. Es werden gemeinsam mit ihnen Wege gesucht, um mit mehr Respekt, Toleranz und Einfühlungsvermögen zusammen zu leben und sie werden im Umgang mit Konflikten und Gewalt geschult. Dieses bedeutet, Konflikte zu vermeiden und zu wissen, wie man sich selbst verteidigt und abgrenzt.

Darüber hinaus wird die Kommunikation erweitert, Zukunftschancen und Lebensqualität der Schülerinnen und Schüler werden verbessert.

Projekt TanzZeit

TanzZeit an der ARS

Im Frühjahr 2005 wurde TanzZeit – Zeit für Tanz in Schulen durch die Tänzerin und Choreografin Livia Patrizi ins Leben gerufen. Zusammen mit einem Team aus Künstlern und Pädagogen wird das Projekt seitdem engagiert umgesetzt.

Die Adolf-Reichwein-Schule nimmt mit Begeisterung seit mehreren Jahren an diesem Projekt teil. Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Klassenstufen sammeln neue Erfahrungen durch das Tanzen, schulen Körperkoordination und Körperbewusstsein. Am Ende des Schuljahres führen die Schülerinnen und Schüler ihrer Tänze auf der großen Bühne vor. Einige Gruppen werden dann auf der großen Bühne im Radialsystem tanzen.

 

Auf der Homepage von TanzZeit ist zu lesen: „Gerade in der heutigen Zeit, in der Bewegungsmangel, schlechte Lernergebnisse und fehlende Motivation von Schülern beklagt werden, bietet das Medium Tanz vielfältige Möglichkeiten, diesem Trend entgegenzuwirken. Tanz fördert die Integration von Kindern unterschiedlicher Herkunft, vermittelt Bewegungsvielfalt, Körperwahrnehmung und -bewusstsein. Tanz stärkt zudem das Selbstbewusstsein und schafft damit die Voraussetzung für viele positive Lernprozesse. Auf diese Weise fördert Tanz auch das kognitive Lernen.“ Dem können wir uns nur anschließen!

 

Time-Out-Raum

Time-Out-Raum

 

Was ist denn ein Time-Out-Raum?

Der Time-Out-Raum ist ein Raum, in dem sich unsere Schüler_innen entspannen und ausruhen können. Kinder können den Raum z.B. besuchen, wenn sie:

  • unruhig sind
  • einen Streit klären möchten
  • Ruhe brauchen oder in Ruhe arbeiten möchten
  • traurig sind oder sich unterhalten möchten
  • Schmerzen haben
  • für tolle Mitarbeit belohnt werden.

Wir nennen den Time-Out-Raum an unserer Schule kurz „TOR“.

 

Für welche Kinder ist der TOR?

Alle Kinder aus unserer Grundstufe können den TOR besuchen.
In der Grundstufe sind die 3-6. Klassen.

 

Das sagen unsere Schüler und Schülerinnen über den TOR:

  • „Der TOR ist gemütlich und leise“
  • „ Der TOR ist super gut, weil man da Streit klären kann“
  • „Der beste Ort in der Schule, weil man da alles klären kann“
  • „ Ich finde den TOR gut. Ich kann da Tee trinken und mich entspannen
  • „Der absolute Kracher!“

 

Das TOR-Team freut sich auf Euren Besuch!

Wir sind: Frau Wenske, Herr Grohmann, Frau Becker

Jeden Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von der 3. – 5. Stunde sind wir für Euch da.

 

Fragen zum Time-Out-Raum gern an:

Kristina Becker

Tel.: 030 63 22 51 14

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